Frankfurt als Bankenstandort stärken

Trotz der Ablehnung Frankfurts als neuen Standort für die Europäische Bankenaufsicht (EBA) wird Frankfurt auch in Zukunft die Chance haben der bedeutendste Finanzstandort in Europa bleiben, davon ist die hessische FDP Finanzpolitikerin Bettina Stark-Watzinger überzeugt.

 

„Ich bedauere die Entscheidung gegen den Standort Frankfurt. Ich bin davon überzeugt, dass wir durch die große Präsenz vieler Banken und Finanzdienstleister in der Main-Metropole einen Kompetenzstandort haben, dem eine Erweiterung durch die EBA gutgetan hätte.“

 

Wichtig sei nun, so die FDP Politikerin, die Stadt Frankfurt dabei zu unterstützen auch für Privatbanken, die durch den Brexit gezwungen werden nach Kontinentaleuropa auszuweichen, attraktiv zu sein. Es gibt vieles, das für Frankfurt als Bankenstandort spricht, so Stark-Watzinger, jedoch gibt es auch noch viele Herausforderungen. So zum Beispiel die Frage nach den immer knapperen Büro- und Wohnflächen und den dadurch steigenden Mieten. Um Frankfurt auch als Wohnort für Mitarbeiter des Finanzsektors attraktiv zu machen, muss dafür gesorgt werden, dass weiterhin bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Denn zu den Standortentscheidungen gehörten allen voran die Arbeitsbedingungen, die Verkehrsanbindung und die Möglichkeit eines schnellen und problemlosen Umzugs. Mit Blick auf die Zukunft müsse auch die Frage des Strukturwandels im Blick bleiben, um den Finanzplatz zu stärken.